Seit dem Jahr 2004 wurde die jahrhundertealte Bausubstanz der Basilika Rankweil saniert und das Innenleben renoviert. Das Bewahren des Alten verbunden mit dem Wunsch, einen neuen, zeitgemäßen Status zu erreichen, bedeutete ein sehr feinfühliges Herangehen an dieses zeit- und religionsgeschichtlich bedeutsame Monument.
| Beginn der Arbeiten an den Bronzegegenständen in der Basilika |
| Es tut sich viel | Gemeinsam für unsere Basilika - Bericht über die Gründungsveranstaltung des Freundeskreises |
| Beitrittserklärung Basilika | Anregungen von Hans Sperandio |
| Einladung zur Maiandacht | Most - Heurigen |
| Geschlossen! | Start Restaurierungsarbeiten Gnadenkapelle |
| Präsentation der geplanten Erneuerung der Gedächtniskapelle | Neue Joche und Klöppel für die Glocken der Basilika |
| Vom unterstützenden Blick nach oben |
| Fridolin und Eusebius sind wieder in ihr Gewölbe zurückgekehrt |
| Er ist wieder heimgekehrt - Der hl. Nepomuk |
Dieses Jahr war geprägt durch die Arbeiten an der Gedächtniskapelle.
Nach langen intensiven Bemühungen um eine passende Umgestaltung konnten wir am 25. März 2012 in einem bewegenden Festakt die neue Landesgedächtniskapelle präsentieren. Auch die Fridolinszelle wurde zeitgleich und nach den Ideen der selben Architekten renoviert und umgestaltet.
Im Jahr 2013 wurden mit Rücksicht auf andere Projekte in der Pfarre Rankweil
(z. B. notwendige Sanierung der St. Peterskirche) keine weiteren wesentlichen und öffentlichen Schritte zum Erhalt der Basilika und der anderen Gebäude am Liebfrauenberg unternommen.
Nachgedacht wurde jedoch über mögliche Finanzierungen der dringend anstehenden Restaurierungsmaßnahmen der St. Michaelskirche sowie über Möglichkeiten eines barrierefreien Zugangs zur Basilika.
Foto: pepe – Fotolia.com
Angesichts der laufenden Restaurierungsarbeiten an der
Rankweiler St. Peterskirche liefen im Jahre 2014 im Zusammenwirken mit dem Bundesdenkmalamt und dem Bauamt der Diözese Feldkirch vorbereitende Arbeiten auf die anstehende Sanierung der St. Michaelskirche.
Höhepunkt des Jahres aber war die Präsentation des Kunstprojekts von David Reed aus New York für die Weiterentwicklung der drei großen Kirchenfenster im Hauptschiff der Basilika am 28. April 2014.
Präsentation der Farbstudien von David Reed
Am 20. Juli 2015 durften wir im Kunsthaus Bregenz zehn Farbstudien präsentieren, die David Reed gratis zur Verfügung stellte. Diese Studien hat der in New York lebende Künstler für die Basilika Rankweil geschaffen. Mit Hilfe der Erlöse durch den Verkauf der "Color Studies" wird ein Teil der neuen Kirchenfenster in Rankweil finanziert, die David Reed konzipierte.
Auszeichnung
Dr.-Toni-Ruß-Preis für KR Egon Blum
Wir freuen uns sehr, dass der Obmann des Freundeskreises der Basilika Rankweil mit dem diesjährigen Dr.-Toni-Ruß-Preis ausgezeichnet worden ist.
Der Dr.-Toni-Russ-Preis wird vom Herausgeber und den Redakteuren der Vorarlberger Nachrichten an Vorarlberger Persönlichkeiten verliehen, die durch Privatinitiativen dem Land und seinen Menschen wertvolle Dienste geleistet haben und leisten. Der Preis ist nach dem ehemaligen Herausgeber und Chefredakteur Toni Russ (1914–1969) benannt.
KR Egon Blum hat schon früh das Problem der Jugendarbeitslosigkeit erkannt. Mit großem Engagement förderte er das Ansehen der Lehre. Tausende von Jugendlichen verdanken seiner Begeisterungsfähigkeit, von der sich Unternehmer anstecken ließen, und seinen Initiativen ihre Arbeitsplätze und hohe fachliche Ausbildung. Wir gratulieren herzlich und freuen uns sehr über diese Anerkennung!
Einbau der Kirchenfenster nach einem Entwurf von David Reed
Vom 28. Mai bis 9. Juni 2016 wurden die neuen Kirchenfenster im Hauptschiff der Basilika angebracht.
Zum 30. Jahrestag der Erhebung der Bergkirche zur Basilika wurden die schon länger angekündigten neuen Kirchenfenster eingebaut. David Reed, ein international anerkannter Vertreter der abstrakten Malerei, war fasziniert von der wohltuenden spirituellen Atmosphäre unserer Kirche. Sein Wunsch war, durch die neuen Fenster diese geistliche Dichte zu unterstützen. Zudem sollten sie von der seit über 1.200 Jahren dauernden Glaubensgeschichte sowie der hervorragenden Topographie dieses Ortes erzählen. Sein Entwurf überzeugte und begeisterte uns. Wir danken dem Land Vorarlberg, David Reed und privaten Gönnern. Nur durch deren großzügige finanzielle Unterstützung ist diese wertvolle Ergänzung unserer Basilika möglich geworden. Wir hoffen sehr, dass uns die neuen Fenster Gott und die Schönheit seiner Botschaft auf neue Weise erschließen.
Eine Beschreibung seines Projekts für die Basilika Rankweil finden sie hier.
Der Verlauf des Projekts von der ersten Begehung mit David Reed im Jahre 2011 über die öffentliche Präsentation des Projekts im Jahre 2014, der Verkaufspräsentation der Studien am 20. Juli 2015 im Kunsthaus Bregenz bis zum Einbau im Juni 2016 ist festgehalten in dieser Rubrik unter den jeweiligen Jahren.
Pfarrers Garten und neue WC-Anlagen
Der Kirchplatz gehört zu den schönsten Plätzen Vorarlbergs und ist mit seiner spirituellen Ausstrahlung wohl einzigartig. Dank der Marktgemeinde Rankweil und ihrem Konzepts zur Zentrumentwicklung mit dem Titel „Rankweil - Mitten im Garten Vorarlbergs“ wurde "Pfarrers Garten" kultiviert. Dazu gehörte zuerst die Sanierung der akut einsturzgefährdeten Mauern. Durch die Bepflanzung und Gestaltung nach einem Plan des Landschaftarchitekturbüros Lohrer.Hochrein aus München können wir nun im Grünen und inmitten von Blumen, Gemüse und einer entstehenden Obstbaumhecke rasten. So kann der Kirchplatz verstärkt als Platz der Begegnung und "Platz der guten Hoffnung" erlebt werden.
Vielen herzlichen Dank den Verantwortlichen in der Marktgemeinde Rankweil, allen voran Bürgermeister Ing. Martin Summer, für das ideelle und finanzielle Engagement.
Die dringend notwendig gewordene Erneuerung des öffentlichen WC am Kirchplatz, das noch ein Zeuge der 1950er Jahre gewesen ist, konnte zum Querbeet-Festival abgeschlossen werden. Wir danken allen, die diese Renovierung ermöglicht und in die Wege geleitet haben. Es ist eine sehr nützliche Erneuerung zur 30. Wiederkehr der Basilika-Erhebung und 60 Jahre nach der ursprünglichen Errichtung.
Das Jahr 2017 ist geprägt von der Restaurierung von St. Michael auf dem Liebfrauenberg und der sehr erfolgreichen Aufführung des Theaterstücks "Jägerstätter" von Felix Mitterer.
Resultat der Ausgrabungen in
St. Michael im Mai 2017
Am 6. Juni 2017 fand die Besichtigung der Ausgrabungen unter dem Fußboden von St. Michael statt. Die Funde werfen ein neues Licht auf die Geschichte dieses historischen Ortes.
Bitte hier klicken für die bisherigen Ergebnisse der Ausgrabungen.
Jahreshauptversammlung des Freundeskreises am 23. Juni 2017
Am 23. Juni 2017 fand die jüngste Mitgliederversammlung statt, in deren Verlauf der Vorstand des Freundeskreises neu gewählt wurde. Das Protokoll der Zusammenkunft kann hier nachgelesen werden.
Bericht über die Mitgliederversammlung
Jägerstätter
Im August 2017 prägte der Freundeskreis gemeinsam mit der Kulturbühne "Altes Kino" und der Marktgemeinde Rankweil das Kulturleben Vorarlbergs durch die Aufführungen des Theaterstücks "Jägerstätter" von Felix Mitterer" Fotos von den Proben und der Aufführungen sind auf Instagram-Konto der Basilika Rankweil zu finden. Hier eine Auswahl der Berichte:
Bericht in den Vorarlberger Nachrichten
Bericht aus der Zeitschrift "Kultur">
Rückblick im Pfarrblatt Rankweil
Wiedereröffnung von St. Michael
Am 29. September 2017, dem Festtag der Hl. Schutzengel Michael, Gabriel und Raphael, feierten wir die Wiedereröffnung von St. Michael
Umfassende Bildberichte über die Restaurierung und Eröffnungsfeier gibt es auf der Facebook-Seite des Erzengel Michael; Bilder von der Eröffnungsfeier auch unter der Rubrik "Fotogalerie" und auf der Homepage der Basilika Rankweil.
Bericht über die Eröffnung von St. Michael im Pfarrblatt Rankweil
Präsentation von "40 voices rankweil" nach A K Dolven am 3. November 2017 in St. Michael
Im 8. Jahrhundert erstmals erbaut, ist St. Michael ein vielschichtiger historischer Ort, verschieden verwendet: Gottesdienstort, Leichenhalle, Kirche der Handwerkszünfte, Depotraum, Ort des stillen Gebets und bis in die 1950er-Jahre spiritueller Treffpunkt für Mädchen und Frauen.
Die über 1200jährige Geschichte schreiben wir weiter mit A K Dolvens Toninstallation.
Ein Wort, von 40 Mädchen und Frauen aus Rankweil gemeinsam gesprochen, öffnet unsere Ohren für die Vielschichtigkeit und Zeitgebundenheit unserer Lebenswege.
Ein Wort, von 40 Mädchen und Frauen aus Rankweil gemeinsam gesprochen, weitet Zeit und Raum und ergänzt die vielen Bilder in der Kirche aus den Jahren 1893 und 1894.
Auf dem Boden der Vergangenheit und Gegenwart stehend, werden das Leben und die Zukunft bejaht.